Cres - Insel von Cres - Kroatien

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Cres - Insel von Cres, Kroatien
 
 

 Insel von Cres


Insel von Cres diagramms

Cres

Eine weite Bucht, die von der Hochebene agheschirmt wird, und ein Hinterland, das sanft nach Süden einfällt, haben hier seit der Antike menschliche Siedlungen begünstigt. Auf der einen Seite das Meer, das seinen ganzen Reichtum anbietet und aus Cres einen sicheren Hafen macht. Auf dieser günstigen Grundlage entwickeln sich Fischfang, Seefahrt, Handel, ein Hafen mit Reedern, Schiffbauern, Kapitänen. Auf der anderen Seite steht der feste Boden für die Grundbedürfnisse, zu deren Befriedigung hauptsächlich Rebstock und Ölbaum beitragen. Diese beiden Welten vereinigen sich, leben miteinander. All diese Aktivitäten lassen die Stadt erblühen, sie wird Hauptstadt der Insel und besonders zwischen dem 15. und dem 16. Jahrhundert erlebt sie eine wahre Renaissance. Die Altstadt besteht aus einem dichten Kern aus Häusern, wie durch eine Umarmung eng zusammengehalten, aneinandergebaut und unterreinander verbunden durch die gleichen Steine. Zweifellos haben diese Steine, die die Patina der Zeit bewahren, die Kraft, auch die Menschen zu verbinden. Das schafft ein Gefühl der Achtung, der Liebe, des Vertrauens. Und auch diejenigen, die die Insel verlassen haben, können nicht umhin, ihrem Lockruf zu folgen, und sie kommen wieder zurück, wie auch der Gast wiederkehrt, um stets neue Dinge zu entdecken, alte Freundschaften zu erneuern und neue anzuknüpfen.

Das Angebot für Touristen ist breit gefächert: Hotels mit Sportangeboten, Privatzimmer und Ferienwohnungen, die mit Bad und Toilette ausgestattet sind, ein großer, gut eingericheter Campingplatz, und dahinter das Feriendorf Stara Gavza, mit verschieden großen Bungalows für diejenigen, die noch näher an der Natur sein wollen.

Crepsa

Seit der Jungsteinzeit bewohnt, wird die Stadt zur Römerzeit RES PUBLICA CREPSA genannt. Die Reste eines liburnischen Kastells, eines römischen Dorfes und einer frühchristlichen Kirche sind noch auf dem nahegelgenen Hügel Sveti Bartul zu sehen. Aber das größte Erstaunen rufen wohl die Trockenmauern hervor. Mit ihnen, den sogenannten masiere, wird der terrassierte Boden eingefaßt und abgestützt. Jahr um Jahr ist es den Menschen von Cres gelungen, in geduldiger und sorfältiger Arbeit, das bißchen Erde, das ihnen die Natur als Erbe hinterließ, damit zu schützen. Die Monumente in der Altstadt sind bereits Teil einer höheren Kultur. Bemerkenswert sind das Stadttor mit dem Uhrturm, die Loggia und die Pfarrkirche St. Maria in Schnee, die in gotischem und Renaissancestil erbaut wurde. Dort werden neben anderen Reliquien eine kostbare gotische Pieta aus Holz aus dem 15. Jahrhundert und ein Altarbild mit dem Heiligen Sebastian von A. Vivarini aufbewahrt. Wenn man von der Pfarrkirche aus weitergeht, fällt die funktionelle Einfachheit der Architektur dieses vom einfachen Volk bewohnten Stadtviertels auf. Dort finden wir die aus dem 12. Jahrhundert stammende romanische Kirche des Heiligen Isidor, dem Schutzheiligen der Stadt. In der Kirche befinden sich die spätgotische Statue des Heiligen (15. Jahrhundert) und andere Holzskulpturen. Unter den Adelspalästen sticht der der Familie Petris hervor, ein Juwel venezianischer Gotik, das Geburtshaus des Philosophen Franciscus Patritius (Frane Petriš, 1521-1567). Derzeit ist es Sitz des Stadtmuseums. Aber die ganze Stadt ist ein Museum, mit den Resten der alten Stadtmauer, mit ihren Stadttoren, ihren Kirchen, wie z. B. der des Heiligen Franziskus, dem dazugehörigen Kloster und seinen beiden Kreuzgängen, einem weiteren Museum mit Gemälden und Skulpturen, einer ethnographischen Sammlung und Inkunabeln, darunter ein glagolitisches Meßbuch, das 1494 in Senj gedruckt wurde. Der Garten des Franziskanerklosters liegt an der Stelle eines früheren Gartens, der zu einer römischen Villa gehörte.

quelle tzg-cres.hr

Cres
Cres

Cres bucht
Cres bucht

Cres mitte
Cres mitte

Cres
Cres

Cres
Cres

Cres
Cres

Cres seehafen
Cres seehafen