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Insel von Cres

Insel von Cres, Kroatien

Insel von Cres

Insel von Cres

Insel Cres ist die grösste Insel des adriatischen Meeres, wobei zu sagen ist, dass ihre Oberfläche nur um einen Hauch die anliegende Insel Krk an Grösse überbietet, und dass sie im Kvarner Golf liegt.

Cres ist eher eine gebirgige Insel und so fehlen auch nicht die wunderschönen Täler. 66 km lang und2-12 km breit, mit vielen Kiesstränden und Buchten, im Südwesten mehr als im Nordosten.

Die Insel Cres ist bereits seit der Steinzeit besiedelt, weshalb sie auch reich an geschichtlichen und kulturellen Monumenten ist : Überbleibsel altertümlicher Städte, Kirchen und Kapellen, Klöster, speziell aus der venezianischen Herrschaft. Hier können wir das bekannte Lapidarium von Valun erwähnen, welches die Koexistenz einer alten kroatischen Sprache und der glagolitischen Schrift neben dem Lateinischen bezeugt.

Die Insel Cres ist weltbekannt für das Phänomen des Sees von Vrana; ein Süsswassersee, gross und tief auf einer Insel befindlich. Nach Beurteilung der Unesco belegt er den achte Platz seiner Art (den ersten belegt der berühmte Baikal-See). Als solcher versorgt er über Aqädukte alle Gebiete des Archipels Cres-Losinj mit seinem absolut klaren und trinkbaren Wasser.

Der See ruft jeher grösste Aufmerksamkeit und Begeisterung hervor, nicht nur unter den Forschern. Alle Fische, die hier beheimatet sind, gedeihen enorm, weshalb auch das Fischen und die Jagd hier nicht erlaubt sind, nicht einmal der Zutritt. Viele Zugvögel werden von ihm in den verschiedenen Jahreszeiten angezogen. Die Insel ist auch dank des Sees reich an Quellen.

Lubenice, Cres

Veranstaltungen

Musikabende in Lubenice

Lubenice ist eine Ortschaft mit vielen geheimnisvollen Straßen, Volten und Höfen, die jeden Besucher atemlos lässt. Sie befindet sich 378 m über dem Meeresspiegel – weit hinunter erstreckt sich ein wunderbarer Strand. Die Musikabende in Lubenice bereichern zusätzlich ihre Schönheit. Seit 2010 ist Kunstdirektorin der Musikabende in Lubenice die gefeierte kroatische Sopranistin Lidija Horvat-Dunjko und der ausführende Direktor Walter Salkovic. Das bereits gut eingespielte Team mit dem Bürgermeister an der Spitze bereitet jedes Jahr insgesamt acht Konzerte jeden Freitagabend in Juli und August vor.

Kultura bende in Cres

Konzerte der klassischen und geistlichen Musik, Klappen-Musik, Filmabende, Museumsnacht und andere kulturelle Programme ziehen im Sommer zahlreiche Besucher an und erfüllen ihre Herzen mit Freude. Bereits im voraus vereinbarte Gastspiele aus Italien und anderen Ländern sichern eine sehr hohe Qualität des Programms von Jahr zu Jahr.

CREScendo Music Festival

CREScendo Music Festival bringt einheimische und internationale Jazzmusiker der Spitzenklasse zusammen – die Stadt Cres ist ein perfekter Ort für die Vorstellung der kroatischen Musiker und Musik. Die Leitung des CREScendo Music Festivals beharrte von Anfang an auf der künstlerischen

Sommerkarneval

Am Sommerkarneval in Cres nehmen traditionell die Gruppen aus Cres und Rijeka, aber auch ausländische Gäste aus Italien teil. Die Wichtigkeit dieser Veranstaltung nimmt von Jahr zu Jahr zu und viele Touristen, aber auch einheimische und internationale Medien verfolgen diese Veranstaltung mit großem Interesse.

oliven

Gastronomische veranstaltungen

Brudetijada

Brudetijada ist ein Wettbewerb im Kochen dieser traditionellen Speise – Brudet -  ein Fischgericht mit verschiedenen Meeresfischen. Der Slogan dieser Veranstaltung lautet „Die Einwohner von Cres für Cres“ und findet in Mai in der Stadt Cres statt. Die Einheimischen tun sich in Teams zusammen und zeigen ihr kulinarisches Können vor. Durch den Verkauf vom zubereiteten Brudet gewonnenes Geld dient den humanitären Zwecken.

Gulasijada

Gulasijada ist ein Wettbewerb im Kochen von Wildgulasch und findet in Juni statt. Die Gulasch-Zubereitung soll die Aufmerksamkeit auf die gastronomische Vielfältigkeit der Insel lenken und den außerordentlichen Reichtum des Angebots an Gerichten hervorheben – von Fischspezialitäten bis Wildgerichten wie sie für die Insel typisch zubereitet werden. Auf diese Weise möchten wir den (un)glücklichen Umstand ausnützen, die Anwesenheit von Wild auf der Insel, die sonst viel Probleme verursacht, gastronomisch und touristisch zu genießen.

Tage des Lammfleisches und des Olivenöls von Cres

Die Vereinigung „Ulika„ und die Ackerbaugenossenschaft Cres zusammen mit dem Tourismusverband der Stadt Cres organisieren in April die Tage des Lammfleisches und Olivenöls von Cres. Daran nehmen alle Restaurants auf der Insel teil und verleihen der Veranstaltung eine größere Mannigfaltigkeit des Angebots. Es werden verschiedene Gerichte auf Basis des jungen Lammfleisches zusammen mit dem berühmten Olivenöl und anderen Olivenprodukten angeboten.

Cres Bucht

Mythisches Cres

In mythische Zeiten muß man zurückgehen, bis man auf den antiken Namen des Archipels stößt, der Cres, Losinj und etwa 30 weitere Inseln, Inselchen und Klippen umfaßt. Apsyrtides wurden sie genannt, nach Apsyrtos, dem Bruder Medeas. (Jason und Medea waren mit dem geraubten Goldenen Vlies auf der Flucht vor Medeas Vater und Bruder). Als Apsyrtos versuchte, das Goldene Vlies wieder in seinen Besitz zu bringen, überlistete ihn Medea, und er fand hier durch Jasons Hand den Tod. So die Sage. Sicher ist, daß hier, außer den jungsteinzeitlichen Menschen, liburnisch-illyrische Stämme und griechische Seefahrer freundliche Aufnahme fanden. Später hatten die Inseln teil an der Blütezeit und dem Verfall von Rom und Byzanz. Die Einwanderung der Kroaten und die Unterwerfung unter die Republik Venedig prägten ganz entscheidend sowohl ihre materielle als auch geistige Kultur. Jenseits aller historischen Geschehnisse war es jedoch immer die Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur-dieser herben und zugleich großzügigen Natur-die die wunderbare Symbiose schuf, in der das menschliche Werk als eine spontaneWeiterentwicklung des Naturelements erschint. Die Berghänge im Norden der Insel Cres sind unwegsam, von der Bora gepeitscht und mit jahrhundertealten Eichen und Steineichen bewachsen. Danach kommt die Hochebene, rauh, doring, karstig. Sie endet an den Abhängen des Südteils der Insel, die dem Maestral ausgesetzt sind, und wo das Meer einladende klare Buchten umspült.

Wo immer man sich bewegt, begegent man den Zeichen dieser magischen Wechselwirkung. Du findest sie in den mühselig aufgesetzten Steinmauern, jenen kostbaren Schreinen, die Rebstöcke und Olivenbäume bergen. Du findest sie im fügsamen Maul der Schafe, die geduldig zwischen Wacholder, Salbei und Thymian ihre Nahrung suchen. Oder auch in den Häusern und den alten Kirchen. Stein auf Stein, Stein auf Stein geboren. Weiß leuchtend gegen den klaren blauen Himmel, in dem stolz auf seine unbegrenzte Freiheit der Gänsegeier seine Kreise zieht.

Cres

Crepsa

Seit der Jungsteinzeit bewohnt, wird die Stadt zur Römerzeit RES PUBLICA CREPSA genannt. Die Reste eines liburnischen Kastells, eines römischen Dorfes und einer frühchristlichen Kirche sind noch auf dem nahegelgenen Hügel Sveti Bartul zu sehen. Aber das größte Erstaunen rufen wohl die Trockenmauern hervor. Mit ihnen, den sogenannten masiere, wird der terrassierte Boden eingefaßt und abgestützt. Jahr um Jahr ist es den Menschen von Cres gelungen, in geduldiger und sorfältiger Arbeit, das bißchen Erde, das ihnen die Natur als Erbe hinterließ, damit zu schützen. Die Monumente in der Altstadt sind bereits Teil einer höheren Kultur. Bemerkenswert sind das Stadttor mit dem Uhrturm, die Loggia und die Pfarrkirche St. Maria in Schnee, die in gotischem und Renaissancestil erbaut wurde. Dort werden neben anderen Reliquien eine kostbare gotische Pieta aus Holz aus dem 15. Jahrhundert und ein Altarbild mit dem Heiligen Sebastian von A. Vivarini aufbewahrt. Wenn man von der Pfarrkirche aus weitergeht, fällt die funktionelle Einfachheit der Architektur dieses vom einfachen Volk bewohnten Stadtviertels auf. Dort finden wir die aus dem 12. Jahrhundert stammende romanische Kirche des Heiligen Isidor, dem Schutzheiligen der Stadt. In der Kirche befinden sich die spätgotische Statue des Heiligen (15. Jahrhundert) und andere Holzskulpturen. Unter den Adelspalästen sticht der der Familie Petris hervor, ein Juwel venezianischer Gotik, das Geburtshaus des Philosophen Franciscus Patritius (Frane Petriš, 1521-1567). Derzeit ist es Sitz des Stadtmuseums. Aber die ganze Stadt ist ein Museum, mit den Resten der alten Stadtmauer, mit ihren Stadttoren, ihren Kirchen, wie z. B. der des Heiligen Franziskus, dem dazugehörigen Kloster und seinen beiden Kreuzgängen, einem weiteren Museum mit Gemälden und Skulpturen, einer ethnographischen Sammlung und Inkunabeln, darunter ein glagolitisches Meßbuch, das 1494 in Senj gedruckt wurde. Der Garten des Franziskanerklosters liegt an der Stelle eines früheren Gartens, der zu einer römischen Villa gehörte.